Anbieter: Altes Gewürzamt
Curry Jaipur
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Beschreibung
Curry Jaipur vom Alten Gewürzamt, hell und frisch
Curry Jaipur vom Alten Gewürzamt ist eine mittelscharfe Currymischung aus fünfzehn Gewürzen, kurz geröstet und darum hell im Ton. Zitronengras und Ingwer setzen eine spritzige Spitze darauf, die Gemüse, Fisch und kalte Saucen mühelos trägt.
Curry Jaipur ist die helle Currymischung vom Alten Gewürzamt aus Klingenberg am Main, aufgebaut auf Bockshornklee, Koriander, Kurkuma und Kreuzkümmel. Die kurze Röstung hält die Gewürze klar und lebendig, sodass das Jaipur ein Gericht begleitet, statt es zuzudecken.
Hell, frisch, mit pikanter Spitze
Schon in der geöffneten Dose riecht das Jaipur heller als seine dunklen Verwandten, mit einer grünen, zitrusartigen Spur über der warmen Basis.
Im Dressing kommt zuerst diese Frische, dann eine pikante Schärfe, die kurz aufblitzt und rasch wieder Platz macht. Leicht, lebendig, fein abgestimmt: So würzt dieses Curry, das zarte Zutaten begleitet und ihnen den eigenen Geschmack lässt.
Das Zitronengras an sechster Stelle ist der Schlüssel zu dieser Leichtigkeit. Sein Leitaroma heißt Citral, derselbe Stoff, der auch die Zitronenschale duften lässt, und er ist ausgesprochen flüchtig. Je kürzer und kühler geröstet wird, desto mehr davon bleibt in der Dose.
Zu Fisch, Gemüse und in der Mayonnaise
Die helle Küche ist sein Revier, denn Gemüse, Fisch und kalte Saucen wie Vinaigrette und Mayonnaise nehmen diese feine Würze bereitwillig an.
Eine Messerspitze in der Mayonnaise zu pochiertem Lachs zeigt, was die kurze Röstung kann, und über kurz gebratenem Gemüse mit einem Löffel Joghurt gelingt dasselbe. Weil nichts nachgeröstet werden muss, rührst du das Pulver ebenso gut roh in Dips und Dressings.
Für die kalte Anwendung lohnt sich etwas Geduld, und der Weg dorthin führt über das Fett. Rühre das Pulver zuerst ins Öl der Vinaigrette, lange bevor Essig oder Zitrone dazukommen, und lass die Sauce danach fünfzehn Minuten stehen. In dieser Zeit geben Kurkuma und Fenchel Farbe und Aroma an das Fett ab, und aus dem staubigen Pulverton wird eine runde Sauce.
Am Herd gehört das Jaipur ans Ende, über den fertig gegarten Fisch gestreut oder erst kurz vor dem Servieren untergerührt. Kräftiger geröstet und dunkler im Ton sind das Curry Kashmir und das Curry Anapurna.
Kurz geröstet im Alten Gewürzamt
Dass ein Curry hell bleibt, hängt an der Röstung, denn je kürzer die Gewürze über der Hitze liegen, desto klarer schmecken sie später. Genau diese Feinabstimmung ist die Handschrift, an der man das Alte Gewürzamt erkennt.
Auch die Reihenfolge der Zutaten auf dem Etikett verrät den Charakter dieser Mischung. Bockshornkleesaat und Korianderkörner führen die Liste an, Chili folgt erst an fünfter Stelle, Knoblauch sogar erst an zwölfter. Der Ingwer gleich hinter dem Zitronengras hält das Ganze wach, während Macis, Galgant und Zimtblüten es am Ende abrunden.
Jaipur liegt in Rajasthan, im trockenen Nordwesten Indiens, und der Norden kocht anders als der Süden. Hier arbeitet die Küche mit Joghurt, Sahne und Butterschmalz, dort mit Kokosmilch, frischen Blättern und Tamarinde. Das Jaipur ist ein Kind des Nordens und fühlt sich in dieser Nachbarschaft besonders wohl.
Auf Rieselhilfen wird im Alten Gewürzamt bewusst verzichtet, weshalb schon ein Teelöffel einen ganzen Topf färbt und würzt. Zu finden ist das Jaipur in der Curry-Auswahl, die selbst nur ein Kapitel im großen Sortiment vom Alten Gewürzamt bildet.
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