Anbieter: Altes Gewürzamt
Jahreszeiten
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Beschreibung
Jahreszeiten vom Alten Gewürzamt, eine Art in fünf Reifestufen
Jahreszeiten vom Alten Gewürzamt ist eine Mischung aus einer einzigen Pfefferart in fünf Reifestufen. Grün, schwarz, weiß, rot und Tellicherry liegen darin nebeneinander, von frisch-grasig bis vollreif-scharf, fein vermahlen und ohne Mühle einsatzbereit.
Jahreszeiten ist die Würzmischung vom Alten Gewürzamt aus Klingenberg am Main, abgefüllt in der Dose mit 90 Gramm Inhalt. Alle Körner stammen von Piper nigrum aus Indien, jener Art also, aus der auch der gewöhnliche schwarze Pfeffer kommt, hier nur in fünf Erntestufen.
Von frisch-grasig bis vollreif-scharf
Vielschichtiger als jede andere reine Mischung duftet die Jahreszeiten, weil hier dieselbe Beere in fünf Lebensaltern zusammenkommt.
Das grüne Korn bringt eine frische, grasige Note, das weiße milde Würze, das schwarze und der Tellicherry die kräftige Tiefe, das rote eine fruchtige Reife. Frisch, nussig, fruchtig: In dieser Dose steckt die ganze Geschichte einer einzigen Pflanze.
Alle fünf Stufen beginnen an derselben Ranke, und nur der Erntetermin trennt sie. Grün ist das unreife Korn, schonend haltbar gemacht, damit die Farbe bleibt; schwarz ist dasselbe unreife Korn, kurz gebrüht und in der Sonne getrocknet, wobei die Haut schrumpelt und dunkel wird.
Für das weiße wandert die vollreife Beere ins Wasser, bis die Fruchthaut sich abreiben lässt. Das rote ist das seltenste, denn es wird vollreif und mit Haut getrocknet, was Geduld und trockenes Wetter verlangt. Der Tellicherry schließlich ist eine Sortierung, nämlich die größten Beeren einer späten Lese von der Malabarküste im Südwesten Indiens.
Als feiner Allrounder am Tisch
Als Tischwürze ist die Jahreszeiten vielseitig, denn Fleisch, Fisch, Gemüse und Salate nehmen ihr abgerundetes Spektrum gern an.
Auf einem einfachen Butterbrot mit Ei zeigt sich die Vielschichtigkeit ganz pur, über kurz gebratenem Fleisch ebenso. Weil bereits vermahlen wurde, gibst du sie direkt zum Gericht, ganz ohne Mühle.
Willst du die fünf Stufen wirklich auseinanderhalten, streu eine kleine Menge auf den Handrücken und probiere sie langsam. Erst wandert das Grasige durch, dann die milde Wärme des hellen Korns, zuletzt kommt die Schärfe. Dass alle Körner von einer einzigen Art aus Indien stammen, macht diesen Vergleich überhaupt erst ehrlich.
Gemahlene Ware lebt kürzer als ganze, weil an jeder Bruchfläche ätherisches Öl entweicht. Halte die Dose darum geschlossen und dunkel und verbrauche den Inhalt in Monaten statt in Jahren. Wer ganze Körner bevorzugt, findet sie im schwarzen Tellicherry Pfeffer, und wie ein vollreifes Korn allein schmeckt, zeigt der rote Kampot Pfeffer.
Eine Pflanze und der richtige Erntetermin
Dass dieselbe Pflanze so unterschiedlich schmeckt, hängt an der Reife, denn je später geerntet wird, desto fruchtiger und schärfer fällt das Ergebnis aus. Genau dieses Wissen steckt in der Jahreszeiten, und das Alte Gewürzamt hat es zusammengetragen.
Piper nigrum klettert an Stützbäumen bis in die Krone hinauf und trägt seine Körner in langen, hängenden Trauben. Weil die Beeren einer Traube niemals gleichzeitig reifen, entscheidet der Erntetermin über die Farbe in der Dose, früh gepflückt geben sie Grün und Schwarz, spät und einzeln gelesen das Rot.
Rosa Beeren gehören übrigens gar nicht dazu, denn sie wachsen an einem völlig anderen Baum und tragen ihren Namen zu Unrecht. Im Alten Gewürzamt ist die Jahreszeiten in der Pfeffer-Auswahl zu Hause, dem körnigsten Fach im Sortiment vom Alten Gewürzamt.
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