Anbieter: Altes Gewürzamt

Klingenberger Lebkuchengewürz

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Beschreibung

Klingenberger Lebkuchengewürz vom Alten Gewürzamt, warm gewürzt

Klingenberger Lebkuchengewürz vom Alten Gewürzamt ist die winterliche Backmischung, in der Zimtblüten, Ingwer und Orangenschale den Ton angeben. Piment, Nelken, Sternanis und Kardamom stellen sich dahinter, und schwarzer Pfeffer setzt der Süße des Teigs eine Gegenstimme entgegen.

Klingenberger Lebkuchengewürz ist die Weihnachtsmischung vom Alten Gewürzamt aus Klingenberg am Main, abgefüllt in einer Dose mit 65 Gramm Inhalt. Zimtblüten führen die Deklaration an, Zimtrinde beschließt sie, und dazwischen liegen Blüten, Wurzeln, Schalen und Samen aus aller Welt.

Zimtblüten, Ingwer und ein Hauch Orangenschale

Beim Öffnen der Dose steht der erste Advent im Raum, denn Nelken und warmes Zimtaroma treffen dort auf die Frische von Ingwer und Orangenschale. Im Teig kommt dann die Tiefe von Sternanis, Macis und Kardamom dazu, und die Orangenblüte legt einen feinen, fast parfümierten Schleier darüber.

An erster Stelle stehen Zimtblüten, nicht die Rinde, und darin liegt der Unterschied zu vielen Tüten aus dem Regal. Gemeint sind die getrockneten Blütenkelche des Zimtbaums, kleine nelkenförmige Knospen, die milder und fruchtiger schmecken als das Gewürz aus der Rinde. Die Rinde steht ebenfalls in der Liste, ganz am Ende und damit in kleinster Menge.

Der schwarze Pfeffer mitten in einer Backmischung überrascht nur, wer den alten Namen des Gebäcks nicht kennt. Lebkuchen hieß jahrhundertelang Pfefferkuchen, und Pfeffer stand damals für alles, was teuer aus dem Süden kam, für Nelken, Ingwer und Kardamom gleichermaßen. Hier steckt er wirklich drin und hält die Süße in Schach.

Im Elisenlebkuchen und in der dunklen Wildsauce

Der Elisenlebkuchen ist der naheliegende Ort, dort dockt die Würze an Mandeln und Honig an. Spekulatius, Printen und die ganze Blechbäckerei des Dezembers nehmen sie ebenso bereitwillig auf. Auch ein Bratapfel mit Butter und Honig bekommt darüber jene Wärme, die den ganzen Nachmittag im Zimmer bleibt.

Rühre sie früh unter, am besten in einen Teig, der danach über Nacht ruhen darf, dann verteilt sich das Aroma bis in die Ränder. Wer unsicher ist, beginnt mit zwei Teelöffeln auf ein halbes Kilo Teig und schmeckt beim nächsten Blech nach.

Die Mischung kann aber mehr als Gebäck. Aus Wildfond, etwas Rotwein und einem Teelöffel davon wird eine Sauce zu Reh oder Hirsch, in der die Frucht der Blütenkelche und die Schärfe des Pfeffers auf dunkles Fleisch treffen. Auch Apfelkompott, Rotkohl und Ofenkürbis vertragen eine Prise, und wer diese Richtung weiterverfolgt, findet sie im Wildgewürz.

Winterlich zusammengestellt in Klingenberg

Zwei Feinheiten verraten, wie genau im Alten Gewürzamt ausgewählt wurde. Macis ist der leuchtende Samenmantel, der die Muskatnuss umschließt, und er schmeckt zarter und blumiger als der Kern darunter, weshalb er in einem Teig weiter trägt.

Sternanis und Anissamen stehen beide in der Liste, obwohl sie botanisch nichts miteinander zu tun haben, der eine die Frucht eines ostasiatischen Baumes, der andere der Samen eines Doldenblütlers. Beide duften süßlich, und erst zusammen ergeben sie jenen Lakritzton, den man an Weihnachtsgebäck erwartet. Im Alten Gewürzamt liegen sie deshalb bewusst nebeneinander in derselben Dose.

Das Klingenberger Lebkuchengewürz gehört zum Sortiment vom Alten Gewürzamt und steht dort neben Ingos Glühweingewürz, mit dem es sich Nelken, Sternanis, Macis, Kardamom und Orangenblüten teilt. Wo die deutsche Küche sonst noch würzt, zeigen die Klassiker.

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