Anbieter: Easton Reed
Raspberry Fine Pairing
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Beschreibung
Raspberry Fine Pairing von Easton Reed mit Himbeere und Zwiebel
Raspberry Fine Pairing von Easton Reed ist das herzhafteste Glas der Reihe. Himbeeren machen über die Hälfte des Inhalts aus, Zwiebel und Balsamico ziehen die Frucht ins Herzhafte, und Zitronensaftkonzentrat hält die Säure oben.
Raspberry Fine Pairing ist das Himbeer-Chutney von Easton Reed aus Augsburg, abgefüllt im Glas zu 230 Gramm. Himbeeren stehen mit 54 Prozent an erster Stelle, so hoch wie in keiner anderen Sorte der Reihe. Dahinter folgen Zucker, getrocknete und karamellisierte Zwiebeln, Balsamico-Essig und Pektin, das dem Glas seinen Stand gibt.
Himbeere mit Zwiebel und dunklem Essig
Das Chutney ist tiefrot und dicht, und man erkennt die kleinen Kerne der Himbeere zwischen den Fruchtstücken. Farblich steht es damit neben dem Cranberry-Glas, schmeckt aber in eine ganz andere Richtung, sobald der erste Löffel auf dem Brot liegt.
Vorn steht die Himbeere mit ihrer klaren, hellen Säure, wie man sie aus der Schale kennt. Kurz danach kommt die Zwiebel, karamellisiert und dadurch süßer als roh, und zieht den Geschmack nach unten ins Herzhafte, wo eine Beere sonst selten hinkommt. Das ist der Moment, in dem klar wird, dass hier kein Brotaufstrich im Glas ist.
Der Balsamico setzt darunter eine dunkle, leicht malzige Säure und verbindet beide Seiten miteinander. Fruchtig, herzhaft, säuerlich, so baut es sich auf, und der Zucker hält das Ganze zusammen, ohne es süß zu machen.
Auf Burger, Käseplatte und Sandwich
Weil die Zwiebel schon im Glas steckt, ersetzt ein Löffel davon auf einem Burger gleich zwei Zutaten und spart den Griff zur Röstzwiebel. Neben gereiftem Cheddar oder Bergkäse schmilzt es in der Hitze und läuft mit dem Käse zusammen, was aus einem gewöhnlichen Patty einen guten Burger macht.
Auf einer Käseplatte steht es neben Ziegenkäse, Camembert und Blauschimmel und braucht dort keinen Vergleich zu scheuen. Zu kaltem Braten, Roastbeef-Sandwiches und Wildpastete ist es ebenso zu Hause, und ein Löffel in eine Bratensauce gerührt gibt ihr Frucht und Säure zugleich.
Milder wird es mit dem Pfirsich-Chutney, herber mit dem Cranberry-Chutney. Wer dieselbe Frucht lieber rauchig mag, greift zur Himbeer-Chipotle-Sauce. Verwandtes steht im Regal der Chutneys.
Zwiebel gehört seit jeher in die Frucht
Eine Zwiebel im Beerenglas wirkt zunächst wie ein Fehlgriff und ist doch eine sehr alte Idee der europäischen Küche.
Im italienischen Agrodolce stehen Süße und Säure seit Jahrhunderten nebeneinander, und die Mostarda aus der Lombardei kocht ganze Früchte mit Essig und Senf zu einem Begleiter für gekochtes Fleisch ein, der dort auf keiner Festtafel fehlt. Auch die französische Zwiebelkonfitüre folgt derselben Logik, nur von der anderen Seite her gedacht.
Der Grund ist immer derselbe: Zucker allein macht satt, aber uninteressant, und erst eine herzhafte oder saure Gegenstimme hält die Frucht wach. In dieser Rezeptur übernehmen das die karamellisierte Zwiebel und der Balsamico, beide sparsam dosiert und weit hinten in der Zutatenliste. Alle Sorten der Reihe stehen im Sortiment von Easton Reed.
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