Anbieter: La Praline Scandinavia

Schokotrüffel Seasalt

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Beschreibung

Schokotrüffel mit Meersalz im Kakaomantel aus Schweden

Die Schokotrüffel Seasalt von La Praline sind kakaobestäubte Trüffel aus Göteborg mit 0,6 % Meersalz direkt in der Masse. Das Salz steckt nicht in einer Füllung, sondern überall, und tritt deshalb nicht als Kristall hervor, sondern als leiser Zug durch den ganzen Bissen.

Die Schokotrüffel Seasalt sind die salzige Grundvariante der schwedischen Manufaktur La Praline: dieselbe weiche Kakaomasse wie bei der Naturell-Sorte, dick in fettarmem Kakaopulver gewälzt, dazu 0,6 % Meersalz, feingemahlen und gleichmäßig eingerührt. Keine Füllung, kein Karamell, keine zweite Zutat. Rund 20 Kugeln liegen im 200 g Schmuckkarton.

Herb, süß, salzig folgen im Mund aufeinander, in genau dieser Reihenfolge. Zuerst der trockene Puder, dann der Schmelz, und erst wenn die Kugel fast verschwunden ist, meldet sich das Salz. Es knirscht nicht, es sticht nicht, es zieht den Kakao nur ein wenig länger.

Sechs Zehntel Prozent verändern alles

Meersalz macht 0,6 % der Trüffelmasse aus. Das klingt nach nichts und ist genau die Menge, die eine Süßigkeit kippen lässt, wenn man sie überschreitet.

Zum Vergleich: In der Naturell-Sorte stecken 0,3 g Salz je 100 g, in dieser hier 0,9 g. Der Unterschied ist ein halbes Gramm, und trotzdem schmeckt der Trüffel wie ein anderes Produkt. Salz dämpft die Wahrnehmung von Bitterkeit und lässt Süße runder wirken, deshalb tritt der Kakao klarer hervor, ohne herber zu werden. Wer die Naturell-Sorte kennt, erkennt seine eigene Trüffel wieder und wundert sich trotzdem.

Feinkörnig, gleichmäßig, unauffällig muss das Salz dafür gemahlen sein. Grobe Flocken würden auf der Zunge einzeln aufblitzen und den Trüffel in salzige und süße Momente zerlegen, statt ihn zusammenzuhalten. Genau deshalb sitzt hier kein Fleur de Sel obenauf, sondern feines Meersalz mittendrin.

Zwei salzige Sorten, zwei verschiedene Ideen

La Praline führt zwei Trüffel mit Salz, und sie unterscheiden sich nicht in der Menge, sondern im Ort.

Bei den Schokotrüffeln Salted Caramel sitzt das Salz in eingearbeiteten Karamellstücken, die zwischen den Zähnen knacken; der Bissen hat dort zwei Texturen und einen Karamellton dazu. Beim Seasalt bleibt die Masse durchgehend gleich, das Salz ist überall und nirgends greifbar. Das eine ist ein Trüffel mit Einlage, das andere ein Trüffel mit Haltung.

Ein Genuss ist der Seasalt zu einem Glas kaltem Wasser nach dem Essen, wenn nichts anderes mehr dazwischenreden soll. Er verträgt sich mit ungesüßtem Filterkaffee ebenso wie mit salzigem Lakritz aus Schweden, mit dem er sich die Vorliebe fürs Herbe teilt. Zu Süßwein oder Likör gehört er nicht, dafür ist er selbst schon zu genau eingestellt.

Kokosfett will es kühl haben

Wie alle Trüffel des Hauses kommt auch dieser ohne Kakaobutter aus. Sein Schmelz stammt aus ungehärtetem Kokos- und Palmkernfett, das schon bei rund 25 Grad nachgibt.

Deshalb reist die Ware gekühlt und gehört im Sommer in den Kühlschrank, sonst verliert die Kugel ihre Form und der Puder wird klebrig. Eine Viertelstunde vor dem Essen herausgeholt, ist sie fest genug zum Anfassen und weich genug zum Zergehen.

Gerollt werden die Schokotrüffel Seasalt in Viared bei Borås, wo Katharina und Jean-Claude Eggel 2019 eine neue Halle bezogen, nachdem sie 2011 in Göteborg mit der eigenen Herstellung angefangen hatten. „A supplier you can trust“, so Katharina über den Anspruch des Hauses. Sechzehn Sorten stehen heute im Programm, und Meersalz gehört zu denen, die überall gehen. Die übrigen Sorten aus Göteborg findest du bei uns, dazu das ganze schwedische Sortiment.

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